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Informationen zum Thema Asyl in Krostitz

08.05.2017 
In unserer Gemeinde sind zum jetzigen Zeitpunkt 7 Asylsuchende untergebracht.

Der Beginn der FIM-Maßnahme ist in Krostitz ab dem 04. April 2017 mit 6 Personen geplant. Diese werden an drei Tagen in der Woche (jeweils Dienstag, Donnerstag und Freitag) in unserer Gemeinde zusammen mit den Bauhofmitarbeiten arbeiten. Für die restlichen Tage ist Deutschunterricht vorgesehen.

Die Gemeinden Rackwitz, Wiedemar und Löbnitz sind positiv überrascht, wie die Arbeitswilligkeit der Flüchtlinge zum Tragen kommt.
Die Maßnahme wird vom Arbeitsamt bezuschusst.

 

28.09.2016

Installation von 10 Kommunalen Integrationskoordinatoren (KIK) im Landkreis Nordsachsen
Der Freistaat Sachsen hat ein Programm ins Leben gerufen, um die ca. 2000 asylsuchenden Menschen besser integrieren zu können. Es ist vorgesehen, dass 10 KIK pro Landkreis ihre Arbeit aufnehmen.

So ist für die Gemeinden Löbnitz, Rackwitz, Krostitz, Schönwölkau und Wiedemar ein Koordinator für 32 Stunden pro Woche vorgesehen.

Weiterhin wurden von den oben genannten Gemeinden 8 Flüchtlingsintegrations-
maßnahmen (FIM) beantragt, die in nächster Zeit die Arbeit aufnehmen werden. Dieser Personenkreis umfasst Flüchtlinge, die sich in der Antragsphase des Aufenthaltes befinden.
Die Überprüfung erfolgt über das Landratsamt und über die Bundesagentur für Arbeit.

 
24. November 2015
Seit 17.11.2015 leben zwei weitere Asylbewerber und damit insgesamt 20 in unserer Gemeinde. Sie wurden in Priester untergebracht. Dort sind drei Wohnungen mit Flüchtlingen und Asylbewerbern belegt.
Am 20.11.2015 fand ein Gespräch mit dem neuen Eigentümer eines Grundstückes in Hohenossig statt, auf dem zwei Wohngebäude mit mehreren leerstehenden Wohneinheiten stehen. Der Alteigentümer musste die Gebäude noch entkernen. Dazu wurde von ihm eine Entrümplungsfrima beauftragt. 
Der neue Eigentümer erarbeitet zur Zeit Bestandsunterlagen zu dem Gebäudegrundstück und prüft Nutzungsmöglichkeiten. Im Gespräch sind Wohnungsbau bzw. soziale Wohnprojekte. Die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden ist nicht geplant. 
Ich habe die Unterstützung der Gemeinde zugesagt, wir werden uns beide regelmäßig abstimmen.

gez. Frauendorf
Bürgermeister

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Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

verständlicherweise machen sich viele von Ihnen Gedanken über die Aufnahme von Asylbewerbern in unserer Gemeinde, deshalb werde ich Sie an dieser Stelle bzw. auf unserer Homepage www.krostitz.de regelmäßig über den aktuellen Stand dazu informieren. Vielleicht lässt sich so auch das eine oder andere kursierende Missverständnis ausräumen.

Asylbewerber unterzubringen ist Pflichtaufgabe der Landkreise. Der Landkreis Nordsachsen kann deshalb nicht darüber entscheiden, ob er Asylbewerber unterbringt. Der Landkreis kann nur festlegen, wie und wo er die Unterbringung organisiert. Städte und Gemeinden sind verpflichtet, bei der Unterbringung mitzuwirken. Ist Wohnraum vorhanden, der geeignet ist, Asylbewerber unterzubringen, kauft oder mietet der Landkreis vom Eigentümer.

Die Zahl der Asylbewerber, die von jeder Gemeinde aufzunehmen ist, orientiert sich nach dem bekannten Verteilerschlüssel von 1,5 % der Einwohnerzahl. In der Gemeinde Krostitz sind danach bis Jahresende 56 Asylbewerber unterzubringen. 5 Familien mit insgesamt 18 Personen leben bereits bei uns: 3 Familien in Krostitz und 2 Familien in Priester. Um die Zielstellung, die Aufnahme möglichst dezentral, das heißt in Wohnungen im Gemeindegebiet zu gewährleisten, wird dringend weiterer geeigneter Wohnraum gesucht. Der Landkreis Nordsachsen appelliert an Eigentümer, die solchen Wohnraum zur Verfügung stellen können. Vorzugsweise sollten alle Unterkünfte innerhalb kürzester Zeit verfügbar sein. Der Landkreis würde dazu kurzfristig mit den Eigentümern die entsprechenden Verhandlungen zu Umbauarbeiten und Anpassungsinvestitionen führen.

Sollten Sie, liebe Einwohnerinnen und Einwohner, Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen können, wenden Sie sich bitte an Frau Taubert (034295/75019, E-Mail: feuerwehr.krostitz@kin-sachsen.de.

Auch wenn die Anzahl der im Moment bei uns lebenden Asylbewerber noch überschaubar ist, machen sich die Gemeinde genau wie viele Mitbürger Gedanken um die Integration der Ankommenden. Mit einem kleinen Kreis aus Bürgern und Vertretern von Kirche, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen wurde ein Wegweiser erarbeitet, mit dem für die Neuankömmlinge die Wahrnehmung des Alltäglichen in unserem Land erleichtert werden soll. Einfach Materialien geben eine erste Orientierung. Eine weitere Hilfe, sich in der Anfangszeit einzuleben, sind Themenkarten, die zum Gespräch über Dinge des täglichen Lebens anregen sollen und die zentrale Dinge des Alltags in Deutschland veranschaulichen sollen. Ebenso wird darin vermittelt, dass von den Neuankömmlingen die Anerkennung deutscher Grundrechte erwartet wird. Eine weitere grundlegende Voraussetzung für ein Einleben in unsere Gesellschaft ist das Erlernen der deutschen Sprache. Dank der Bereitschaft einiger Mitbürger und unseres Pfarramtes können wir entsprechende Sprachangebote unterbreiten. Aus meinen Gesprächen mit vielen Unternehmern und Gewerbetreibenden in den letzten Wochen weiß ich, dass viele Arbeitskräfte suchen und einer Einstellung von Asylbewerbern sehr positiv gegenüber stehen. Allerdings wäre das Bleiberecht und die deutsche Sprache eine Bedingung.

Eine soziale Integration kann nur gelingen, wenn beide Seiten aufeinander zugehen. Dazu braucht der Landkreis und die Gemeinde Unterstützung aus der Bevölkerung, von Ihnen.
Wir möchten ein Netzwerk aufbauen, welches dann bei Bedarf die Asylbewerber unterstützen soll. Es gibt bereits eine Vielzahl von Einwohnern, die mir Ihre Unterstützung angeboten haben. Dafür bin ich diesen bereits jetzt sehr dankbar. Gleichfalls möchte ich um weitere Unterstützung werben. Wenn Sie Interesse haben, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich direkt bei mir bzw. in der Gemeindeverwaltung melden.
Ich denke, dass es wichtig sein wird, mit den Asylbewerbern in Kontakt zu treten. Es wird wichtig sein Ihnen zu helfen, sich zu integrieren, ihre Erwartungen genauso wie unsere Erwartungen aufeinander abzustimmen. Je besser dies gelingt, desto weniger Vorbehalte wird es auf beiden Seiten geben. Umso schneller wird auch das Vertrauen zueinander wachsen.
Wir alle haben eine derartige Völkerwanderung noch nicht erlebt. Die Auswirkungen bieten weltpolitisch gesehen eine Menge Gesprächsstoff. Wir lesen täglich in den Zeitungen oder sehen dramatische Bilder in den Nachrichten.

Uns selbst als Gemeinde bleibt aus meiner Sicht zunächst das humanitäre Handeln. Die Hand denjenigen zu reichen, die aus Not und Verzweiflung zu uns kommen und Hilfe brauchen.
In diesem Sinne hoffe ich, dass wir gemeinsam diese Herausforderung annehmen und dass es uns genauso gelingt, wie es anderen Gemeinden auch gelungen ist, die Asylbewerber reibungslos aufzunehmen und in unsere Gemeinde und unser gesellschaftliches Leben einzubinden.

gez. Frauendorf
Bürgermeister                                                                         Krostitz, d. 19.11.15
 


 

Kontakt

Gemeinde Krostitz
Dübener Str. 1
04509 Krostitz
Tel.: 034295 - 75  00
Fax: 034295 - 75030
post.krostitz@kin-sachsen.de

Sonstige Informationen

Tierheim Laue
Sausedlitzer Str. 23
04509 Delitzsch / OT Laue
Telefon: 034202 51757
www.facebook.com/tierheim.delitzsch.
tierheim.delitzsch@gmx.de

 

Seniorenhaus Krostitz

Seniorenservice Thiermann
Andrea Maria Thiermann
Zur Goldenen Aue 1
04506 Krostitz

Tel.: 034295 709977
Mobil: 0172 7906966
a.m.thiermann@gmail.com
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